Testbericht von Joachim Groß

Hallo Herr Janousch,

ich fische nun seit fast 2 Monaten mit der Thebault-Seidenschnur an der Kyll in der Vulkaneifel. Ich setze sie meist mit einer Hardy Palakona „The Pope“ von 1922 und genauso alter Rolle von Walker Bampton ein, siehe  Foto.

Ich habe vorher eine Cortland Sylk benutzt. Die Thebault übertrifft diese in allen Bereichen. Sie ist wesentlich geschmeidiger, schwimmt sehr viel länger (weit über 8 Stunden) und präsentiert mit Seidenvorfach unschlagbar gut. Außerdem habe ich so den ganzen Fischtag lang angenehme Seide in der Hand und kein Plastik. Ein für mich ebenfalls sehr wichtiger Aspekt.

Ich hatte die Schnur anfangs etwa drei Wochen lang vorbehandelt, immer wieder eingefettet und schließlich auch mehrfach vorsichtig durch Rollen gezogen, um sie weich zu machen.

Der immer wieder als Nachteil erwähnte Pflegeaufwand für eine Seidenschnur kehrt sich in meinem Fall sogar zum Gegenteil. Diese Pflege steigert den Spaß am Hobby! Ich putze die Rute, trockne und öle die Rolle, binde meine Fliegen, also kümmere ich mich auch sehr gerne etwas um solch eine Schnur. Sie dankt es mit stetig zunehmender Weichheit und robuster, praxistauglicher Einsatzfähigkeit.

Die Thebault macht große Freude und löst in meinem Fall den kompletten Umstieg auf Seidenschnüre aus.

Gruß,

Joachim Groß

Zum Foto rechts:
Hier meine bernsteinfarbene Thebault-Seidenschnur an einer subtilen norwegischen Hörgård # 4/5.

Thebault Seidenschnur
Thebault Silkline