Testbericht von Harald Langer

Servus Axe!,

am 30. März war ich mit der Thebault zum ersten Mal am Wasser – an der Pielach in der Gegend rund um Prinzersdorf in Niederösterreich. 

Wie Du ja weißt, habe ich die Schnur 14 Tage lang auf diesen Augenblick vorbereiten. Mit Hilfe eines kleinen Werkzeuges, bei dem die Schnur (siehe Foto unten) durch drei bewegliche (dadurch wird das Coating durch die Reibung nicht heiß) Rollen gezogen wird,  habe ich die Schnur geschmeidig gemacht. Dabei wurde die Schnur 2-3 Mal durchgezogen und sie anschließend gefettet. Das dauert knapp 10 Minuten und ist kein nennenswerter Aufwand.
Nach dieser Vorbehandlung war die Schnur am Fischwasser sofort in ihrem Element.

Die anderen Beteiligten meines privaten Schnurtests waren das geflochtene Phönix Vorfach, meine 213 cm lange, einteilige Gespließte mit Swelled Butt und meine selbst gemachte Fliegenrolle.

Was soll ich es formulieren ohne dass es kitschig wird. Diese Kombination ist zum Niederknien.
Die Thebault-Seidenschnur geht durch die Ringe, dass es eine Freude ist. Dabei  wird sie im Zusammenspiel mit dem Phönix-Vorfach zu einer Einheit, die das Präsentieren zur reinen Freude macht.

Ich habe noch nie eine geradere Schnur abgelegt. Kein Kringeln, kein Memory - nichts was stört. Nicht einmal eine schwerere Nymphe bringt diese Kombination in Verlegenheit. Im Gegenteil, ich habe noch nie 7 Stunden mit Nymphe gefischt (musste ich leider, die Forellen wollten einfach nicht steigen), ohne mir nicht zumindest 1x einen Knoten ins Vorfach zu werfen. Gestern schon.

Lange Rede kurzer Sinn – es macht Sinn dies Schnur zu haben. Schade, dass ich mich so lange vor dem überall nachzulesenden Pflegeaufwand nach dem Fischen erschrocken habe.

Liebe Grüße
Harald

L&L Rodmaker, Austria

Anmerkung von Axel Janousch:
Wenn Sie dieses Tool benutzen, achten Sie bitte darauf, dass die Rollen beweglich sind, sonst wird die Schnur zu heiß!

Langer
Tool Harald