Thebault-Seidenschnüre mit doppelt verjüngter Spitze

Die DT-Schnüre von Thebault weisen längere und feinere Spitzen auf als die von Phoenix. Der Vorteil davon ist, dass Sie Schnur und Fliege äußerst delikat präsentieren können. Der Nachteil ist, dass Sie erst ein paar Meter Schnur werfen müssen, bevor Ihre Rute richtig anfängt zu arbeiten. Sie haben allerdings die Möglichkeit, die Spitze so weit zu kürzen, bis sie Ihren persönlichen Vorstellungen entspricht.

Halbe Schnurlängen

Thebault-Seidenschnüre gibt es auch als halbe DT- und WF-Schüre. Diese preislich interessanten Alternativen weisen das gleiche Taper auf wie die normale Schnur, siehe Testbericht. Zusätzlich haben sie  den großen Vorteil, dass man sie auch umgedreht - also mit dem dicken Belly nach vorne - fischen kann. Auf diese Weise besitzen Sie eine schwere Parallelschnur, die besonders für das Befischen kleiner, verwachsener Bäche oder für das Wildwasserfischen hervorragend geeignet sind. Auch wenn Sie Besitzer einer kleinen Rolle mit wenig Fassungsvermögen sind, sind diese Schnüre eine sehr empfehlenswerte Alternative für Sie.

Lachsschnüre mit verstärkten Spitzen

Die Seidenschnüre in den Schnurklassen 8 bis 12 werden vorwiegend zum Fang von Lachsen, Huchen und Hechten verwendet. Aber auch beim Meeresfischen werden sie gerne eingesetzt, denn auch dafür sind diese robusten Schnüre mit ihrer verstärkten Spitze von 0,40 mm sehr gut geeignet.

Tipp: Schlinge am Ende der Seidenschnur

Viele Fliegenfischer schätzen eine Schlinge am Ende der Seidenschnur. Damit lassen sich Vorfächer sofort austauschen. Eine Schlinge lässt sich schnell und einfach selbst binden. Was Sie dafür gut gebrauchen können, ist ein Knotenbinder-Werkzeug. Sie finden es etwa in ebay, indem Sie dort “Knotenbinder” eingeben.
Eine sehr gute Alternative sind die Micro Loops von Roman Moser, siehe dazu hier.

Thebault-Seidenschnur 300

Am Bild schön zu erkennen: Die Bernsteinfarbe, für die Thebault-Schnüre bekannt sind.

JP Thebault gün 300

Im Gegensatz dazu die grünen Schnüre, die fast schon ins Schwarze gehen - für unauffälligstes Fliegenfischen