Gasthof Bräurup, Mittersill

Der Gasthof Bräurup in Mittersill bietet eines der exklusivsten Fischereireviere in Europa. Von München aus ist man zum 156 Kilometer entfernten Ort gut zwei Stunden im Auto unterwegs. Für eines der gemütlichen Zimmer sind dann rund 80 Euro pro Nacht fällig. Das Fischen kostet je nach Gewässer zwischen 20 und 80 Euro am Tag.

Der Bräurup verfügt über eine große Anzahl eigener Gewässer. Darunter sind berühmte Fliegenstrecken wie etwa die Krimmler Ache im nahe gelegenen Nationalpark, die Salzach und mehrere wunderschöne Stauseen innerhalb beeindruckender Berglandschafen. Die meisten Gewässer dürfen nur so befischt werden, dass alle gefangenen Fische schonend wieder zurückgesetzt werden. Fachbegriff „Fly Only“. Gerade das Fischen im schnellen Wildwasser ist sehr spannend und bei etwas Übung auch erfolgversprechend. Im tosenden Wasser von unten nach oben schöne Fische hinter den Steinen zu betören, macht richtig Spaß.

Die Seen gehören zum Schönsten

Eine ganz besondere Spezialität des Gasthofs Bräurup ist die Fischerei in den hoteleigenen Seen. Gerlos Stausee, Hollersbach Stausee, Hintersee, Blausee: Ein See ist schöner als der andere, und alle Seen sind sehr gut mit Fischen besetzt. Wie kleine Edelsteine liegen sie mitten in der Bergwelt, die meisten sind gut erreichbar und bieten auch bei schlechtem Wetter eine angenehme Fliegenfischerei.



Ein Tag am Gerlos-Stausee

Das Frühstück war gut, hetzt brummt mein Auto rauf zum Finkausee. Hier liegt er schon vor mir, rund 30 Kilometer vom Hotel entfernt, mitten in einer der schönsten Landschaften des gesamten Alpenlandes. Ich bin nicht der erste: vier oder fünf Fischer sehe ich bereits. Sie schwingen ihre Ruten, einer ist sogar im Bellyboat auf dem See. Bilderbuch-Wetter und Bilderbuch-Fischerei! Schnell ist meine 5-er Rute fertig gemacht, dann gehe ich bei den Kollegen Rat einholen. „Wir hatten einige Bisse, aber noch keine großen Fische“ ist ihre Aussage. Ein paar schöne Fliegen darf ich auch bewundern, nass und trocken, groß und klein, dick und dünn.

Meine ersten Versuche sind mühselig. Keine meiner Fliegen passt. Endlich habe ich die richtige gefunden, eine dünn behechelte schwarze Fliege auf einem 14-er Haken bringt mir den ersten vorsichtigen Biss. Noch ein wenig an der Fliegen herumgezupft, dann passt sie, und die erste schöne Forelle macht mit mir Bekanntschaft.

Ich wechsele die Uferseite. Drüben ist ein schöner Einlauf, angeblich gut mit Äschen besetzt. Wahrscheinlich war ich zu spät dran, denn der Fang gelingt mir nicht. Dafür wurde offenbar ein versteckter Teil des Sees vergessen, und hier habe ich noch einmal viel Glück und kann ich noch den einen und anderen einen schönen Fisch landen.

Ausklang im Gasthaus

Den gelungenen Abschluss eines schönen Tages bildet das Hotel Finkau direkt am See. Ein echter Genuss sind hier die geschmackvoll eingerichteten Räume mit ihren reichen Trophäensammlungen von Reh, Hirsch und Gams.

Weitere Informationen

Wenn Sie Interesse an den Fischereimöglichkeiten des Hotels Bräurup haben, finden Sie 30 ausgewählte Fischereireviere unter http://www.braurup.at/de/fischen/30-schoensten-fischplaetze/. Ich war jetzt schon zum zweiten Mal im Hotel und kann es Ihnen im vollen Umfang gut empfehlen.

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