Wie Sie einen richtig guten Fischbestand aufbauen können

Wenn ich an den Bach denke, in dem ich jahrelang wunderbare Fische gefangen habe, dann packt mich immer noch die Sehnsucht. Jetzt wohne ich hundert Kilometer von meinem ehemaligen Wasser weg und musste daher meine Jahreskarte abgeben.

Dennoch: Mein Freund Gerd hält mich immer noch auf dem Laufenden und erzählt mir von der einen oder anderen Bach- oder Regenforelle, die gefangen worden ist und die über 70 cm lang war.

So bauen Sie einen guten Fischbestand auf

Das Wichtigste ist die Aufzucht der Fische mit Hilfe von Fischeiern. Darüber habe ich bereits einen ausführlichen Beitrag geschrieben, siehe dort.

Die fünf Kilometer meines ehemaligen Wassers wurden an nur 10 Fliegenfischer verpachtet. Alle haben ein tiefes Verständnis für ihre Fische und nehmen nicht jeden Fisch mit, den sie fangen.

Mit Hilfe des Wasserwirtschaftsamts wurden langweilige Gewässerabschnitte aufgebaggert und zu attraktiven Standplätzen gemacht.

Gefischt wird ausschließlich widerhakenlos mit Einzelhaken. So können untermaßige Fische schnell und schmerzlos vom Haken gelöst werden.

Erlaubt sind maximal zwei Fische am Tag.

Hechte werden stark befischt.

Blinkern ist zwar erlaubt, wird aber nicht gerne gesehen. Zu viele Fisch verenden an den brutalen Drillingen.

Eine tolle Maßnahme war die Einführung eines Brittelmaßes. Forellen dürfen ausschließlich dann mitgenommen werden, wenn sie zwischen 30 cm und 40 cm lang sind. Damit werden die kleinen und die kapitalen Fische geschont. Ein Rogner gibt ca. 10.000 Eier ab, das ist eine riesige Menge.

Im Herbst wird noch einmal mit wenigen großen Fischen nachbesetzt. Diese können dann ebenfalls gut ablaichen.

Fazit

Wenn Sie die oben genannten Maßnahmen einführen, werden Sie in wenigen Jahren über einen ausgezeichneten Bestand verfügen. Und wenn es Ihnen gelingt, die Fischräuber in Schranken zu halten und sie aus dem Kreis Ihrer Fliegenfischer-Kollegen zu entfernen, haben Sie gewonnen.

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